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Forum - Thema: Zum Sikhismus konvertieren?

Thema: Zum Sikhismus konvertieren?
Autor Beitrag


Beitrag #1 - erstellt: 05. Juli 2009
Hi ich wollte mal fragen ob man eigentlich einfach zum sikhismus wechseln kann wenn man z.B. christ ist und gibt es dazu sowas wie eine taufe? habe soooo viele fragen dazu kann mir jemand weiter helfen?Smily "dankedankedanke"

---
Greetz Mevi1987
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Beitrag #2 - erstellt: 05. Juli 2009
also lesen kann man einiges bei wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Sikhismus

es gibt bestimmte rituale die sikhs im laufen ihres lebens machen bzw. machen können.

vielleicht weißt dus eh schon

man hat quasi den vornamen (bei den sikhs wird der von nem prediger o. so durch begutachten des horoskop etc beeinflusst indem der sagt mit welchem buchstaben der name beginnen soll). dann gibts den familienname und dann bei den männern noch "singh" (löwe) und bei frauen "kaur" (prinzessin)

find das eigentlich sehr schön dass alle frauen quasi prinzessinen sind Smily "smile"

hier auch ein paar infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Sikhismus

http://www.sikhnet.ch/homede.php

ich find ja von der einstellung her ist der sikhismus eine der modernsten religionen (meine meinung - nicht hauen Smily "wink")

soweit ich weiß kann man konvertieren, werd mal gucken ob ich nähere infos find

jup man kann...wenn du des englischen mächtig bist kannst du auch hier lesen: http://www.sikhsangat.com/index.php?showtopic=17292&st=0 einige infos sind da schon dabei.

@ haare schneiden, haare bedecken etc.
ich kenne extrem viele sikhs va die jungen schneiden die bart u haupthaare, sind aber stolze sikhs, andere tragen einen turban oder "was turbanähnliches" (jedenfalls ist das haupthaar bedeckt" die meisten frauen hier in Ö. die ich kenne u die sikhs sind bedecken sich die haare nur im tempel (wo prinzipiel ALLE den kopf bedeckt haben müssen, die frauen machens mit einem tuch die männer ohne turban haben so stoffdreiecke die sie im piratenstyle dann tragen ;))

aber auch frauen die sich die haare nicht schneiden (schere, messer) gehen halt mit wachs gegen beinbehaarung oder unliebsame gesichtsbehaarung vor)

---
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Beitrag #3 - erstellt: 08. Juli 2009
also was sikhismus angeht ist es ja ne moderne Religion, was sich jetzt auf die Entstehungszeit bezieht. Aber der Sikhismus ist nicht sehr modern,eher altmodisch und traditionell.

---
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Beitrag #4 - erstellt: 08. Juli 2009
Religionen sind allgemein immer archaisch. Je nach dem - liegt im Auge des Betrachterst.

Hier stehen auch einige interessante Dinge drinnen: http://www.indienerlebnis.de/g12/bampo.html

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Beitrag #5 - erstellt: 08. Juli 2009
Zitat von Chandni:

man hat quasi den vornamen (bei den sikhs wird der von nem prediger o. so durch begutachten des horoskop etc beeinflusst indem der sagt mit welchem buchstaben der name beginnen soll). dann gibts den familienname und dann bei den männern noch "singh" (löwe) und bei frauen "kaur" (prinzessin)


Das Horoskop wird bei der Namensfindung nicht begutachtet, laut den Sikh Lebensregeln ist das nicht erlaubt, ein Skh sollte nicht an Horoskope etc. glauben. Traditionell wird von einem Granthi, dem Prediger im Gurdwara, das Heilige Buch auf einer beliebigen Seite aufgeschlagen (kann man aber auch selbst zu Hause machen) und mit dem Anfangsbuchstaben des ersten Wortes auf der linken Seite muß man einen Namen bilden. Wir haben es bei beiden Kindern so gemacht, bei meiner Tochter kam "A" raus und bei meinerm Sohn "B". Bei ihm haben wir ca. eine Woche gebaraucht, um einen schönen Namen zu finden; man muß nämlich dann diesen Buchstaben nehmen, falls man keinen findet, darf man das nicht nochmal wiederholen. (In der Theorie - Ich möchte nicht wissen, wie oft dann doch ein anderer Name gewählt wird!)

Es gibt Sikhs, die per Zeremonie getauft sind, sie müssen sich an die Regeln halten und die Haare nicht schneiden sowie bedecken; man erkennt sie zumeist daran, dass sie ein breites schwarzes Band tragen, den Gaatraa, an dem der Dolch befestigt ist. Die anderen Sikhs sind einfach in ihre Religion hineingeboren, auch von ihnen bedecken sich gerade in Indien sehr viele die Haare mit Turban, mindestens genausoviele aber nicht, schon den Kindern werden die Haare nicht mehr wachsen gelassen.

Konvertierte Sikhs gibt es viele. In den ´60 ern wanderte ein indischer Sikh (Yogi Bhajan) nach Amerika aus und gründete dort die 3HO Bewegung (Holy, Happy, Healthy), die zahlreiche Anhänger fand. Sie leben nach den Lebensrichtlinien der Sikhs (strenger als die meisten indischen Sikhs, wie mir scheint), legen aber sehr viele mehr Wert auf Yoga, religiöse Gesänge, ausserdem verehren sie Yogi Bhajan. Auch in Deutschland gibt es sie, z.B. gehören die Gründer des Yogi Tees dieser Bewegung an. In Amritsar trifft man sehr viele von ihnen, sie lernen dort an religiösen Akademien. Interessant finde ich, dass im Gegensatz zu der Mehrzahl der indischen Sikh Frauen die konvertierten Frauen auch Turban tragen. Die indischen bedecken sich meist mit einer Chunnii den Kopf, nur wenige sehr religiöse tragen Turban.

Bei Youtube findet man viele Clips, du musst z.B. nach "ravistarproductions" suchen, sie sind Konvertierte, die Bhangra tanzen, z.B.:

http://www.youtube.com/watch?v=fQVZSAVoiqM

oder mal nach "american Sikhs " googlen.

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Beitrag #6 - erstellt: 08. Juli 2009
*aufkopfhau* ja eh so wars mit dem buch - ich komm schon total durcheinander - sry ... aber es stimmt zumindest mit den anfangsbuchstaben

---
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Beitrag #7 - erstellt: 21. Juni 2012
Ich finde, mit Hinduismus ist man besser dran als mit Sikhismus.
z.B. ist es im Sikhismus verboten, Haare zu entfernen, egal ob du männlich o. weiblich bist, und egal um welche Stelle es sich handelt.
Augenbrauen, Beine, Kopfhaare, Achseln.. alles verboten zu rasieren Smily "wink"

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Beitrag #8 - erstellt: 20. Juli 2014
Da fällt mir eine Frage zu diesem Thema ein.

Ich hab mal irgendwo von irgendwem gehört:

Das sich der Islam und der Sikhismus nicht sonderlich sehr gern mögen auf eine bestimmte Ebene und zu permanenten Konflikten zwischen ihnen kommt, stimmt das denn?

Die zweite Frage ist, was sehr schwierig ist:

Um offizell als Sikh anerkannt zu werden oder als deren von ihnen zu werden muss man, was ich persönlich schwierig empfinde sich Vegetarisch ernähren was als gebürtiger gewohnheits Fleischfresser nicht so einfach ist, sich langsam und zielsicher sich um zu gewöhnen.

Die einfachsten Sachen wären jedoch hier bei der Turban oder auch (Pagri?) genannt und der Haarwuchs am Gesicht und auf dem Kopf, den stehen zu lassen und unverändert zu lassen.

Hinzu kommt noch die Rituelle einführungs Zeremonie, der Ablauf bishin zu vollständigen Konvertierung zum Sikh mit Kadha (Armreif), Kangha (Kamm) und Kirpan (Dolch), wie sieht es dannach Behördlich aus? - Ist man danach zu Verpflichtet einen neuen Bogen für die Behörden auszufüllen welche Änderungen es gibt?

Wie sieht es dann mit Arbeit aus mit dieser neuen ausergewöhnlichen Konvertierung zum Sikhismus? Wie sieht es der Arbeitsgeber, was muss man da beachten? - Weil in der Bewerbung oder alten Zeugnis ja eine unveränderte Info steht und diese ja gar nicht mehr aktuell dann mehr ist?

Wie würden mich andere sehen, bzw. Eltern o. Familien Teil, würden sie sich dann noch mit mir abgeben wollen oder mich verstoßen?

---
Nur ein Weg, zu bestimmten Zeiten erfüllt.
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Beitrag #9 - erstellt: 20. November 2014
Zitat von Kobi87:
Da fällt mir eine Frage zu diesem Thema ein.

Ich hab mal irgendwo von irgendwem gehört:

Das sich der Islam und der Sikhismus nicht sonderlich sehr gern mögen auf eine bestimmte Ebene und zu permanenten Konflikten zwischen ihnen kommt, stimmt das denn?

Die zweite Frage ist, was sehr schwierig ist:

Um offizell als Sikh anerkannt zu werden oder als deren von ihnen zu werden muss man, was ich persönlich schwierig empfinde sich Vegetarisch ernähren was als gebürtiger gewohnheits Fleischfresser nicht so einfach ist, sich langsam und zielsicher sich um zu gewöhnen.

Die einfachsten Sachen wären jedoch hier bei der Turban oder auch (Pagri?) genannt und der Haarwuchs am Gesicht und auf dem Kopf, den stehen zu lassen und unverändert zu lassen.

Hinzu kommt noch die Rituelle einführungs Zeremonie, der Ablauf bishin zu vollständigen Konvertierung zum Sikh mit Kadha (Armreif), Kangha (Kamm) und Kirpan (Dolch), wie sieht es dannach Behördlich aus? - Ist man danach zu Verpflichtet einen neuen Bogen für die Behörden auszufüllen welche Änderungen es gibt?

Wie sieht es dann mit Arbeit aus mit dieser neuen ausergewöhnlichen Konvertierung zum Sikhismus? Wie sieht es der Arbeitsgeber, was muss man da beachten? - Weil in der Bewerbung oder alten Zeugnis ja eine unveränderte Info steht und diese ja gar nicht mehr aktuell dann mehr ist?

Wie würden mich andere sehen, bzw. Eltern o. Familien Teil, würden sie sich dann noch mit mir abgeben wollen oder mich verstoßen?


Hallo, ich möchte mich damit gerne weiterhin befassen, da bislang leider keine Antwort kam darauf, stelle ich dieses mit einer quote wieder ein.

---
Nur ein Weg, zu bestimmten Zeiten erfüllt.
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Beitrag #10 - erstellt: 28. Januar 2016
Hallo, ich würde gerne wissen ob es hier deutsche Frauen gibt die in Berlin in den Gurudwara gehen.
Lieben Gruß

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