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Forum - Thema: Wie Adolf nach Indien kam

Thema: Wie Adolf nach Indien kam
Autor Beitrag


Beitrag #1 - erstellt: 23. April 2011
Chai Time

Wie Adolf nach Indien kam


Von Hasnain Kazim, Islamabad

Als Deutscher erntet man in Indien und Pakistan viel Anerkennung. Leider auch für Dinge, mit denen man absolut nichts zu tun haben möchte. Vor allem Hitler-Bewunderer gehen einem schwer auf die Nerven. Und manchmal möchte man vor Scham am liebsten im Boden versinken.

...

Kürzlich war ich beim Friseur, einem alten Mann, der noch ohne Haarschneidemaschine und anderem elektronischen Schnickschnack arbeitet. Eine klapprige Schere, ein Kamm, eine Sprühflasche mit Wasser, das ist sein Werkzeug. Das Ergebnis war akkurat, aber ich war trotzdem nicht glücklich.

Ich sagte: "Ich sehe aus wie Hitler."

Er betrachtete mich im Spiegel, lächelte zufrieden und sagte: "Yes, yes, very nice."

...

Vollständiger Artikel:

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,682326,00.html

MfG
Fetz

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Beitrag #2 - erstellt: 08. Mai 2011
Also ich kenne viele Inder die Hitler gar nicht mögen! schon weil die Nazis das Swastika gestohlen haben.....Smily "nichtgut" pfffff

---
i love my india!!
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Beitrag #3 - erstellt: 14. Mai 2011
Dass das Hakenkreuz dem Hinduismus bzw. dem Buddhismus durch die Nationalsozialisten gestohlen wurde kann man nicht sagen, da niemand ein Urheberrecht auf das Hakenkreuz besitzt.
Das Hakenkreuz fand und findet in vielen Kulturen und seit Jahrtausenden Verwendung:

http://de.wikipedia.org/wiki/Swastika

Das Hakenkreuz für sich genommen ist kein originär rassistisches Symbol, doch unter anderem das Kastenwesen im Hinduismus ist eindeutig rassistischen Ursprungs.
Interessant ist auch dass sich der Eklektizismus der nationalsozialistischen Mythologie unter anderem hinduistischer und buddhistischer Elemente bediente, so trug der Reichsführer SS, Heinrich Himmler, stets die Bhagavad Gita, eine der zentralen Schriften des Hinduismus, mit sich.
Nicht zu vergessen Heinrich Harrer, der im Film „Sieben Jahre in Tibet“, gespielt von Brad Pitt, völlig falsch als Nazigegner dargestellt wird. In Wahrheit war Harrer seit 1938 SS-Mitglied und bereits seit 1933 SA-Mitglied, schon zu Zeiten als die NSDAP in Österreich noch verboten war.
Er wurde von der SS nach Tibet geschickt, um unter anderem nach dem arischen Ahnenerbe zu forschen. Bei Brad Pitt kommt das alles ganz anders rüber, fälschlicherweise. Anscheinend passt die Wahrheit nicht nach Hollywood und zum Thema Dalai Lama.

Davon abgesehen, vieles was im heutigen Mitteleuropa als Rechtsextremismus angesehen wird, ist in den meisten asiatischen Ländern gesellschaftlicher und politischer Konsens.
In den meisten asiatischen Ländern wird heutzutage ein dröhnender Nationalismus und Chauvinismus, bis hin zum echten Rassismus, gepflegt.
Diesbezüglich braucht man sich überhaupt keinen Illusionen hinzugeben.
In Indien regierte von 1998 bis 2004 die Bharatiya Janata Party, die Hindunationalisten.
Die sind ungefähr vergleichbar mit einer Kreuzung aus deutscher NPD, über deren Verbot in Deutschland diskutiert wird, und der radikalen katholischen Pius-Bruderschaft.
Nicht zu vergessen noch radikalere Parteien wie z.B. die Shiv Sena.

Ich muss sowieso immer lachen, dass sich gerade so viele westliche Hippies und Multikultis nach Asien hingezogen fühlen. Diese Faszination beruht großteils auf einem völligen kulturellen Missverständnis.
Z.B. in Indien ist das Wort „Hippie“ ein Schimpfwort für drogensüchtige und moralisch verwahrloste Subjekte, negative Attribute die viele Inder ohnehin mit westlicher Kultur gleichsetzen.

Ich habe unter anderem ein Jahr in Thailand gelebt. Gerade auch dorthin reisen viele Europäer und schwärmen dann ganz verzückt von der Toleranz und Sanftheit der Einheimischen. Oft gerade solche Mitteleuropäer die in ihrer Heimat gegen Rechtsradikale wettern. Die Tatsache völlig ignorierend, dass Thailand seit Jahrzehnten, nach mitteleuropäischen Maßstäben, von rechtsradikaler Politik regiert wird.
Gerade oft die typischen Verdächtigen, die zuhause Räucherstäbchen vor Che Guevara-Bildern verkokeln und mit ihren Rastalocken, spärlich in Batiktücher gehüllt, auf Phuket oder in Goa, auf Techno-Fullmoon-Parties sich Drogen einwerfen und sexueller Promiskuität hingeben.
Während im Jahr 2003 auf Anordnung des damaligen Premierministers Thaksin, mit Zustimmung des Königs, um die 2500 angebliche oder tatsächliche Drogenhändler ohne Gerichtsverfahren erschossen wurden. Oftmals in ihren Häusern oder auf öffentlichen Straßen.
Das ist nur ein Beispiel für die frappierende Fehleinschätzung der Europäer oft unterliegen.

Hier noch ein Beispiel:

Wo Hitler noch der GröFaZ ist

Von Jochen Leffers

Die Tyrannen Hitler und Mussolini werden in den höchsten Tönen gepriesen, Mahatma Gandhi schneidet dagegen schlecht ab - zwei indische Schulbücher beherbergen ein bizarres Geschichtsbild. Eltern und Menschenrechtler sind entsetzt.

Vollständiger Artikel:

http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,320847,00.html

MfG
Fetz

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Beitrag #4 - erstellt: 21. Juli 2011
Das Hakenkreuz wird als Symbolik auch in Römermosaiken verwendet. Ich habe aber gehört, dass es in Indien tatsächlich Inder gibt, die Hitler anerkennen. So gab es ein Restaurant namens 'HitlersCross', in dem dunkelhäutige Menschen speisten, während sie dabei Hindi sprachen, interessant, wenn man die antisemitische Einstellung der Nazis bedenkt...

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Beitrag #5 - erstellt: 19. Juli 2012
Das ist schon verblüffend, wie die Nazis mit Hitler vorne dran polarisieren. Vor allem wenn man das ganze so im Ausland verfolgt. Erst kürzlich diese Jubiläumsfeier in England, wo die deutschen Vertreter mit NS Uniformen und Abzeichen empfangen wurden.

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