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Forum - Thema: Was hat Fliegenlernen eigentlich mit alten Bollywood-Filmen geme

Thema: Was hat Fliegenlernen eigentlich mit alten Bollywood-Filmen geme
Autor Beitrag


Beitrag #1 - erstellt: 25. Juli 2025 zuletzt geändert: 25. Juli 2025 von J2aLpdaso2
Hey zusammen,

ich weiß, das hier ist vielleicht ein etwas ungewöhnliches Thema für dieses Forum, aber vielleicht gerade deshalb passt’s ganz gut. Ich bin schon seit Jahren hier stiller Mitleser – hauptsächlich wegen der alten Bollywood-Streifen, die mich früher mit meiner Oma verbunden haben. Wir haben immer gemeinsam geschaut, vor allem die mit Shah Rukh, aber auch die ganzen Klassiker aus den 70ern. Da steckte irgendwie so viel Herz drin.

Und vielleicht kommt meine Frage ja auch genau daher, weil ich mich in letzter Zeit wieder öfter an diese Filme erinnere – an das Gefühl, das sie in einem auslösen, an diese Mischung aus Sehnsucht, Drama, ein bisschen Kitsch, aber halt immer mit einer echten Emotion drunter.

Ich hab nämlich vor knapp einem Jahr angefangen, meinen PPL zu machen – also den Privatpilotenschein. Erstmal natürlich komplett anderes Thema. Aber je länger ich dabei bin, desto öfter frage ich mich, ob das eigentlich was Dauerhaftes wird oder ob es nur so eine „Phase“ war.

Am Anfang war ich richtig drin, ähnlich wie bei einem Film, den man zum ersten Mal sieht und der einen komplett fesselt. Alles war aufregend – das erste Mal im Cockpit, die Platzrunden, das Funkgerät, das Herzklopfen beim Start. Ich hab mich irgendwie größer gefühlt als ich war, so wie in diesen Filmszenen, wenn der Protagonist plötzlich versteht, dass er sein Leben ändern will.

Aber inzwischen – vielleicht weil der Alltag wieder mehr Raum bekommt oder weil ich einfach nicht mehr die gleiche Neugier wie zu Beginn spüre – hab ich öfter diesen Gedanken: Was, wenn das einfach nur ein Kapitel ist? So wie ein Film, den man geliebt hat, aber dann nie wieder schaut? Ich hab mich schon dabei ertappt, Flüge abzusagen, weil ich lieber im Bett geblieben bin. Und das ist doch irgendwie absurd, wenn man bedenkt, was für ein Privileg das ist.

Ich hab auch immer gesagt: Ich mach den Schein und dann leih ich mir ab und zu eine Maschine, flieg mit nem Freund spontan irgendwohin. Aber die Realität sieht so aus, dass mir allein der Gedanke an die Organisation oft schon zu viel ist. Vielleicht liegt’s auch an der Atmosphäre am Flugplatz, die eher kühl ist – da fühlt man sich manchmal wie der Typ, der zu spät zur Hochzeit kommt und nicht weiß, wohin er sich setzen soll.

Ich erinner mich, dass ich hier im Forum mal über was ganz anderes gestolpert bin – irgendein Thread über einen Film, und jemand hatte einen Link gepostet, so à la „hier findest du wie viel PPL kostet “ – nicht ganz passend zum Filmthema damals, aber irgendwie ist’s mir hängen geblieben. Vielleicht, weil ich da zum ersten Mal dachte: „Hey, vielleicht ist das ja wirklich machbar.“

Und jetzt sitz ich da und frage mich, ob ich das Ganze vielleicht doch unterschätzt habe. Ob Fliegenlernen eben nicht nur eine schöne Szene ist, sondern ein ganz eigener Film – mit Höhen, Längen und manchmal auch Phasen, wo man denkt: Muss ich das jetzt wirklich bis zum Ende schauen?

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Beitrag #2 - erstellt: 30. Juli 2025
Das ist so ein schön ungewöhnlicher Vergleich, und gleichzeitig macht er total Sinn.
Diese alten Bollywood-Filme hatten was – sie waren manchmal übertrieben, klar, aber nie leer. Immer Gefühl, immer irgendwie größer als das Leben. Und Fliegenlernen, gerade am Anfang, fühlt sich ähnlich an: dieser Zauber, das Herzklopfen, das Staunen über sich selbst. Vielleicht ist’s normal, dass das im Alltag verblasst. Nicht weil es falsch war, sondern weil echte Geschichten auch mal langsamer werden dürfen. Vielleicht bist du grad einfach in der Zwischen-Szene, wo noch nicht klar ist, wie’s weitergeht – aber das heißt ja nicht, dass der Film schon vorbei ist.

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