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Forum - Thema: Hazaaron Khwaishein Aisi

Thema: Hazaaron Khwaishein Aisi
Autor Beitrag


Beitrag #1 - erstellt: 15. Januar 2007
Regie: Sudhir Mishra
Jahr: 2003
Darsteller: Shiney Ahuja, Kay Kay Menon, Chitrangada Singh, Yashpal Sharma
Musik: Shantanu Moitra

Story:
Delhi im Jahr 1969: Der aus gutem bengalischem Hause stammende Vikram Malhotra (Shiney Ahuja) verliebt sich am College in die schöne Südinderin Geeta Rao (Chitangada Singh). Doch die ist bereits mit dem rebellischen Siddharth Tybaji (Kay Kay Menon) liiert. Die beiden verbringen die meiste Zeit mit ihren Kollegen damit, revolutionäre Ideen von Mao und der internationalen 68er-Bewegung zu thematisieren. Doch nur Siddharth scheint es damit richtig ernst zu meinen: Er schliesst sich der Naxaliten-Bewegung in Bihar an. Vier Jahre später kämpft er immer noch gegen die stets korrupter werdende Regierung. Vikram dagegen ist reich geworden und trifft Geeta wieder - die hat inzwischen Arun Mehta (Ram Kapur) geheiratet.

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Beitrag #2 - erstellt: 15. Januar 2007
Das politische Thema hat mich von vorneherein interessiert und ich war gespannt, wie es inszeniert werden würde. Auf den Film gekommen bin ich erst durch Shiney und wundernswert fand ich die Tatsache, dass es drei Jahre gebraucht hat, bis er auf DVD raus kam! Dass ich dann zwei Leidenschaften miteinander verbinden konnte (Kay Kay *sabber* Smily "smilesmile") hatte was Gutes!

Die politische Vorgeschichte war dann aber etwas trocken einfach in eine kurze Einblendung in schwarz-weiß und ein stummes durchlaufen von Informationen in Textform gepackt. Das hatte einerseits was Eindrucksvolles, hätte man aber meiner Meinung nach auch besser gestalten können.
Die Story kam zu Beginn auch nicht wirklich in Fahrt, der „ich-muss-weitergucken“ Faktor hat mir enorm gefehlt, da grade am Anfang so wenig passiert.
Insgesamt gab es aber eine gute Verbindung des politischen Themas mit dem Beziehungsproblem der drei Hauptcharaktere. Interessant schien mir auch der Kontrast zwischen Großstadt und Dorf, der unter anderem behandelt wurde. Leider schnitt dieser Aspekt noch mal ein komplett neues Thema an, über das man im Grund einen eigenen separaten Film hätte drehen können! Viele Themen werden zwar angesprochen, die Behandlung bleibt aber an der Oberfläche…

Die zweite Hälfte war dann wesentlich besser. Das Beziehungsdreieck war super konstruiert! Und gegen Ende kamen sehr viele beeindruckende Gänsehaut-Szenen. Die letzte halbe Stunde ist besser als der komplette Film davor!!! Das Ende war einfach nur beeindruckend und schockierend! Hier wurde man für die ganze erste Hälfte entschädigt!

Ich hab nicht in der Zeit gelebt, aber ich glaub, der Film bringt die Mentalität sehr gut rüber. Der authentische Stil war auf jeden Fall mal da, wenn auch der Regisseur nicht Anurag Basu war, sondern Sudhir Mishra.

Es gab mal wieder viel Englisch und im Gegensatz zu „Sins“ muss ich ehrlich sagen, dass Shiney das hier überzeugender rübergebracht hat, obwohl dieser Film zwei Jahre früher gedreht wurde. Shiney an sich sah gut aus wie immer Smily "smilesmile" und für seine erste Rolle war die Leistung wirklich nicht schlecht. Man merkt aber auch, dass er sich innerhalb der kurzen Zeit, die er jetzt in diesem Geschäft mitmischt schon enorm gesteigert hat Smily "top".
Er hat aber auf jeden Fall schon hier dieses Faszinierende an sich und hat mich sofort in seinen Bann gezogen Smily "smilesmile" und einen Filmfare Award hat er für die Rolle auch gewonnen!

Kay Kay hat ihm aber jeden Rang abgelaufen, ich konnte mich zeitweise gar nicht entscheiden Smily "smilesmile" Die Rolle hat zu ihm sehr gut gepasst und ich fand ihn wirklich super Smily "smile" er hat Siddhart auf jeden Fall Gestalt gegeben!

Zu Chitrangada ist meine Meinung eher gespalten, sie hatte irgendwie Höhen und Tiefen in diesem Film. Manchmal hab ich mir gewünscht, dass sie endlich von der Bildfläche verschwindet und dann war ich wieder völlig begeistert.

Musik spielt keine große Rolle in diesem Film und ich denke, dass war auch gut so. Nur ganz selten kommen Lieder, alles andere hätte auch nicht zu dem Film gepasst, ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das gewirkt hätte, wenn in diesem Film plötzlich ein „alle-tanzen-und-sind-glücklich“ Lied mit starker Choreographie losgebrochen wäre. Das hätte absolut unglaubwürdig gewirkt. Die Anlehnung an die Songs der 60er/70er hat mir gut gefallen, das hat irgendwie wie die Faust aufs Auge gepasst und dem Film so einen gewissen Flair gegeben.
Das Highlight des kompletten Films blieb für mich „Mann Yeh Bavra“ Smily "smilesmile" (weil mich der Song so an Nusrat F.A. Khan erinnert hat)

Fazit: Kein „Must See“, oft langwierig, weil nur wenig passiert. Für politisch interessierte Menschen aber durchaus sehenswert, besonders auch durch die letzte halbe Stunde, die widerum nix politisches mehr hatte!

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