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Pinjar

**Drama mit Urmila Matondkar, Manoj Bajpai, Sanjay Suri und Priyanshu Chatterjee von 2003; Regie: Chandra Prakash Dwivedi**

**Story**

Die Geschichte spielt bereits im Jahre 1946 im Punjab, noch vor Indiens Unabhändigkeit. Die aus einer angesehenen Hindu-Familie stammende Puro (Urmila Matondkar) soll mit Ramchand (Sanjay Suri) verheiratet werden. Doch bevor es zur Hochzeit kommt, wird die junge Frau von dem Muslimen Rashid entführt, der damit einen lange zurückliegenden Streit zwischen seiner und Puros Familie begleichen möchte. Für Puros Familie ist die junge Frau in diesem Moment gestorben. Man geht über das Schicksal hinweg und lebt weiter. Als sie fliehen und zurückkehren kann, nimmt die Familie sie nicht wieder als ihre Tochter an, um nicht mit der Schande leben zu müssen. Puro kehrt daraufhin zu Rashid zurück, konvertiert gezwungenermaßen zum Islam und heiratet ihn. Dann kommt es jedoch bedingt durch die Trennung Indiens zu Unruhen im Land.

**Review**

Bei Pinjar handelt es sich um einen Film, den man wirklich gesehen haben sollte. Die Geschichte wird sehr einfühlsam erzählt und die beiden Hauptdarsteller, Urmila und Manoj sind in jeder noch so kleinen Szene sehr überzeugend. Neben Ek Hasina Thi bezeichne ich diesen Film immer als einen der besten von Urmila. Vielleicht auch einer der besten Bollywood-Filme, die je gedreht wurden. Manoj wird vielmals unterschätzt oder gar nicht wahrgenommen, hier zeigt er jedoch, dass er ein sehr talentierter Darsteller ist. Die Rolle des Rashid bringt er sehr glaubhaft rüber.Ein eher trockenes Thema wird hier sehr gut verpackt und sogar noch mit netter Musik geschmückt, die trotz allem überraschend gut in den Film passt. Imposant ist auch die Gestaltung der Szenen, hier wurde viel Mühe investiert und das macht sich dann im Endresultat bemerkbar, man fühlt sich richtig in die Zeit und den Schauplatz hineinversetzt.

Sehenswert, besonders wenn man sich für Filme, die gesellschaftliche Missstände ansprechen, interessiert.

Review von Steena