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Monsoon Wedding

Inhalt

Die Handlung von Monsoon Wedding ist eigentlich leicht zu beschreiben. Es geht um eine typische Punjabi-Hochzeit mit der gesamten Familie und und viel Organisationsstress drum herum. Doch trotz dieser «simplen» Handlung gibt es insgesamt 60 Sprechrollen und mehre einzelne Geschichten. Zu Beginn wirkt die Situation normal, doch mit der Zeit zeigen sich so einige Komplikationen.

Der Brautvater Lalit Verma (Neasseeruddin Shah) ist schon fünf Tage vor dem großen Fest voller Hektik. Denn zu dem Stress der Vorbereitungen hat er als Brautvater und somit Hochzeitsveranstalter so einige Geldprobleme. Die Sorgen seiner Frau Pimmi (Lillete Dubey) besteht darin, genügend Geschenke für die annahende Verwandtschaft zu besorgen und den Familienfrieden zu wahren.

Kurz vor ihrer Hochzeit trifft sich die Braut Aditi (Vasundhara Das) mit ihrem Liebhaber, dem verheirateten Fernsehmoderator Vikrim Metha (Samer Arya). Doch sie soll den von ihren Eltern ausgewählten Hermant Rai (Parvin Dabas) zu heiraten. Ihr Bruder Varun (Ishan Nair - der Neffe von Mira Nair) würde am liebsten nur tanzen, singen und will später mal Koch werden. Doch sein Vater Lalit will ihn aufs Internat schicken, um ihn «männlicher» zu machen.

Die Cousine der beiden, Ria (Shefali Shetty), umrankt ein merkwürdiges Geheimnis, denn als Tej Puri (Rajat) Kapoor, der Schwager von Lalit, auftaucht, wird die sonst lebensfrohe Ria sehr zurückhaltend.

Der Neffe Rahul (Randeep Hoda) wirft während der ganzen Vorbereitungen ein Auge auf die Cousine Ayesha Verma (Neha Dubey).

Die schönste der Beziehungen entsteht, als der chaotische und merkwürdige Hochzeitsplaner P.K. Dubey (Vijay Raaz) dem hübschen Hausmädchen Alice (Tiltoma Shome) begegnet und sich in sie verliebt, doch Alice interessiert sich keineswegs für Dubey.

Kritik

Durch die geschickte Kameraführung, erhält man das Gefühl «live» dabei zu sein. Bei den vielen Charakteren ist es am Anfang nicht leicht, diese in den Familienbaum einzuordnen. Man fühlt sich ähnlich wie der Bräutigam, der einfach in diese neue Familie hineingeschubst wird und von all den Personen überrannt wird.

Groß gefeiert wird natürlich auch. Doch es gibt keine bombastischen Tanzszenen wie in Kabhi Khushi Kabhie Gham oder Kal Ho Naa Ho. Gesungen wird im kleinen Kreis und frei getanzt zu Musik aus der Anlage.

Produktion

Die Idee zu Monsoon Wedding entstand in New York, erdacht von Mira Nair und Sabrina Dhawan. Ziel war es eine Punjabi-Familie im zeitgenössischen Indien zu zeigen. Mira Mair sagte: «Wir Punjabis sind dafür bekannt, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Wir arbeiten hart, aber feiern gerne und wir verstehen es, uns auf die stets sich verändernden Zeiten einzustellen.»

Der Film wurde 2000 in nur 30 Tagen in Neu Delhi gedreht. Neu Dehli ist ein Ort der Gegensätze. Moderne trifft Tradition, neben Versace und Prada gehören auch Stromausfälle und Verkehrchaos zum alltäglichen Leben.

Der Film ist eine Low-Budget-Produktion: Mutter Nair kochte für das gesamte Team und die meisten der Requisiten waren von Verwandten und Familie ausgeliehen.

Durch die verwendete handgehaltene 16mm Kamera, wirkt der Film sehr flexibel und vermittelt eine Live-Atmösphäre, im Gegensatz zu anderen großen Bollywood-Produktionen.

Der Film erhielt den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig.

Daten & Fakten

  • Regie: Mira Nair
  • Produzentin: Carline Barin
  • Kamera: Declan Quinn
  • Produktionsdesignerin: Stephanie Carroll
  • Köstume: Arjun Bhasin
  • Drehbuch: Sabrina Dhawan & Mira Nair
  • Choreografie: Farah Khan
  • Darsteller: Naseeruddin Shah, Vasundhara Das, Kulbhushan Kharbanda, Roshan Seth, Parvin Dabas, Soni Radzan, Neha Dubey
  • Länge: ca. 110 min

Links zum Film